Zentrum für Integration und Migration
Rosa- Luxemburg- Straße 50
99086 Erfurt

Erfurt Schnappschüsse von Mehmet Bostanci

1. Anger 1

Die Einkaufsgalerie Anger 1 ist ein Einkaufszentrum, die sich am nordöstlichen Ende des Angers im Zentrum von Erfurt befindet. Sie setzt sich aus einem Altbau im Jugendstil und einem modernen Neubau mit Parkhaus zusammen.

Bevor das Gebäude aufgebaut wurde, erwarb Albert Blödnerdas Gelände, auf dem in Zukunft der „Römische Kaiser“ errichtet werden sollte, und betrieb dort ein Sägewerk. Im 1870 verkaufte er das Grundstück an die Stadt Erfurt, weil er um dieses Jahr nach Schmiedefeld am Rennsteig umzog.

Zwischen 1906 und 1908 wurde der Altbau zufolge Entwurf der Hallenser Architekten Albert Giese und Ernst Giese als Kaufhaus Römischer Kaiser (KRK) erbaut, der größtenteils von der jüdischen Kaufmannsfamilie Tietz aus Berlin finanziert wurde. Im Jahr 1927 erfolgte der Anbau zweier Seitenflügel. Nach zehn Jahren wurden die jüdischen Eigentümer vom Warenhaus durch die Nationalsozialisten vergesellschaftet.

Ab 1. Oktober 1948 gelangte das Kaufhaus Römischer Kaiser (KRK) auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration (SMAD) in Gemeingut und entwickelte sich in den 1950er Jahren zu einem der größten Warenhäuser innerhalb der DDR. Nach der Wende 1990 gelangte das Gebäude in den Besitz von der Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH, die sich am Ende 1999 mit der Karstadt Warenhaus AG zusammenschloss wurde.

2. Ägidienkirche & Wenigemarkt

Die Ägidienkirche in Erfurt bildet mit ihrem Bogen über dem Wenigemarkt den östlichen Eingang zur Krämerbrücke. Sie ist eine der damalig zwei Brückenkopfkirchen. Die Benediktinerkirche, die sich seit dem 11. Jahrhundert an ihrem westlichen Ende befand, wurde 1890 abgerissen und heißt heute schlicht Benediktsplatz.

Der Wenigemarkt ist ein kleiner Marktplatz in der Altstadt von Erfurt. Es befindet sich am östlichen Ende der Krämerbrücke.

3. Allerheiligenkirche

Die Allerheiligenkirche ist eine kleine römisch-katholische Kirche aus dem 12./14. Jahrhundert.

Die gotische Hallenkirche liegt im Zentrum von Erfurt an der Gabelung Allerheiligen- und Marktstraße. Er hat einen unregelmäßigen Grundriss und ist mit 53 Metern der höchste Kirchturm der Erfurter Altstadt. Seit 2007 verfügt sie als erste römisch-katholische Kirche Mitteldeutschlands über ein Kolumbarium.

4. Erfurter Dom

Der Erfurter Dom (ehemals Marienkirche oder Propsteikirche Beatae Mariae Virginis) ist das bedeutendste und älteste Kirchengebäude Erfurts. Sie ist 81,26 m hoch und besitzt zusammen mit der Gloriosa die weltweit größte frei schwingende Glocke aus dem Mittelalter. Der Dom diente nur kurzzeitig Mitte des 8. Jahrhunderts als Bischofssitz, im gesamten Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts war der Sitz des Kollegiatstifts St. Marien Seit 1994 ist es wieder Sitz der neu geschaffenen Dom- und Domabteilung des Bistums Erfurt.

Der Wenigemarkt ist ein kleiner Marktplatz in der Altstadt von Erfurt. Es befindet sich am östlichen Ende der Krämerbrücke.

5. Reglerkirche Erfurt

Die Reglerkirche (auch Augustinuskirche genannt) ist eine Kirche in der Altstadt von Erfurt. Sie dient einer evangelischen Gemeinde als Gotteshaus und ist eine der größten Kirchen der Altstadt. Sie galt als Zentrum für Kirchenmusik in Erfurt in der DDR.

6. Tschaikowskistraße

In der Nacht vom 26. auf den 27. November (02:10) griffen 3 Mosquitos Ziele in der Altstadt mit insgesamt 5,4 Tonnen Minenbomben an. Schadstellen: Barfüßerstraße, Weitergasse, Taschengasse, Löberstraße, Gartenstraße, Löberring, Südfriedhof, Ludendorffstraße (heute Tschaikowskistraße –damals Ettersburger Straße und später Ludendorffstraße-).Unter anderem wurden dabei die Barfüßerkirche und das benachbarte Wohnviertel zerstört.Bei beiden Anschlägen zusammen kamen 71 Menschen ums Leben. Der 26. November war der Sonntag der Toten.

7. Neutorturm in Arnstadt

Der Neutorturm ist eine von den zwei erhaltenen Tore der Stadtmauer Arnstadts. Da von den Hussiten eine Bedrohung ausging und sich die Einwohner in Arnstadt vor drohenden Rebellionen schützen wollten, mussten der Mauerring und die Stadttore im 15. Jahrhundert verstärkt werden.